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Ja
Essen, Trinken & Kindheitserinnerungen
03.01.2026 21:18

Nachdem ich also ganz gut in LE angekommen bin, hatte ich ein paar schöne Tage mit meinen Eltern, mit Essen & Trinken. Leider mussten meine Eltern ein wenig zerknirscht die TV-Abende verbringen (sonst schauen sie oftmals getrennte Programme/Sendungen), da ich im Kinderzimmer war und mein TV-Programm sah, welches sich von dem meiner Eltern dann doch sehr unterschied. Nun ja, jeder muss seine Opfer bringen. Diesmal waren es meine Eltern. Ja, ich weiß, ich bin 57 und nenne es immer noch Kinderzimmer.

Am Dienstag vor Silvester traf ich mich mit Dirk. Wie bei 99 % meiner Besuche in LE. Entweder gehen wir zum Fußball, ups RBL, und/oder Essen & Trinken. So auch diesmal. Unser Lieblingslokal ist das Gasthaus & Gosebrauerei Bayrischer Bahnhof. Warum? Gose & Haxe. Sollte man da keinen Platz bekommen (wir reservieren immer im Voraus), dann gehen wir ins Dolden Mädel, welches auch zum Bayrischer Bahnhof gehört. Die Getränkekarte ist sogar größer als im Gasthaus und die Speisekarte teils gleich, teils auch wieder nicht. Wichtig war uns, dass es Haxe gab. Und Gose. Mehr braucht es eigentlich nicht.

Doch sieh selbst:

Das Prinzip ist, dass man sich eigentlich die Getränke selbst am Bierschalter abholt und nur die Speisen gebracht werden. Doch man kann auch einen QR-Code anfordern und man bestellt per Smartphone. Beides klappt ganz gut. Wobei natürlich die Smartphone-Variante die bessere ist.

Nicht wundern bei den Bildern, es sind, neben meiner Gose immer wieder andere Biere, welche Dirk probiert hatte. Beim Bild mit dem Schriftzug Craft Beer ist dann auch eine Tafel mit den verschiedenen Bieren angezeigt. So z.B. Rotbier. Auch Kasten (Leipziger Bierbrauer aus Connewitz) und anderen Spezialitäten. Kennst Du Glühbier? Hier die Bierkarte.

Wie wir so sitzen und quatschen, kamen wir auf Kindheitserinnerungen zu sprechen. 

Kennst Du Stinkbomben? Vermehrt kamen sie um Silvester herum auf. Man nimmt ein Sternchenfeuer und umwickelt es leicht mit Buch- und/oder Hefthüllen aus Plastik (somit haben wir zu DDR-Zeiten unsere Bücher und Hefte geschützt, wenigstens bis wir Teenager wurden, dann war uns egal), in Streifen geschnitten, zündete das Sternchenfeuer an und warf es in den Hausflur. Stank ganz mies. 

Was wir auch gemacht haben, in den alten Tatra-Bimmelbahnen (T2D & T3 Modelle), dort waren rote Signallichter, die beim Klingeln aufleuchteten. Die waren mit jeweils zwei Schrauben befestigt. Wenn man nun an jeder Schraube einen Schlüssel hielt, dann leuchtete sie auch während der Fahrt auf und klingelte. Gar lustig.

Oder auch, in den alten Häusern (heute ist ja alles neu gemacht), jemand im ersten Stock, ein andere im Erdgeschoss, und dann bei 3 gleichzeitig den Lichtschalter gedrückt. Da flog dann im Treppenhaus die Sicherung heraus. Heute nicht mehr möglich. Lustig war es dennoch.

Klingelputzen war dann noch das Einfachste. Wenn man so richtig cool war, stand man im Türbogen und wartete auf die Reaktionen und ging dann ganz entspannt von dannen, weil die Leute dachten, man käme aus dem Haus heraus. Sachen gibt es.

Nun denn, alles Lange her.

Den ersten Samstag 2026 traf ich mich mit meinem Neffen. Da es Nachmittag war, sind wir Zum Arabischen Coffe Baum. Eines der ältesten Kaffeehäuser in Europa. Hier mehr davon. Mein Neffe war zum ersten Mal hier. Auch ihm gefiel es. 

Wie Du sehen kannst, war ich dann noch am Alten Rathaus, der alten Handelsbörse und der Mädler Passage, beim Auerbachs Keller (Du weißt schon: Goethes Faust).

Später dann, es war schon dunkel, noch etwas durch die City gezogen. Richtung Bahnhof und Wintergarten Hochhaus.

Abendessen daheim, dazu dann noch etwas Bier und Kräuter. Ja, so vergingen dann die Tage. 

Montag geht es dann zurück nach Hamburg.

Herr Jens

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