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Die Steigerung von ...
07.09.2026 12:32
"Ich schau Dir in die Augen, Kleiner", "3,5 Tage Vollpension" & "Die Fortsetzung von ...". Es wurde also alles gecheckt, durchleuchtet, gelasert, ins Auge gespritzt und dauerhaft der Augendruck gemessen. So die grobe Zusammenfassung. Im Einzelnen ist es ja in den drei Links beschrieben. Jetzt kam/kommt eine neue Variante hinzu. Vor Wochen wurde ich wieder an/im Auge durchgecheckt. Direkt nach der Arbeit bin ich zur Augenklinik im Heidberg Krankenhaus. Der frühe Vogel ... Du weißt schon. ![]() Die Uhr, welche ich wieder in Gang setzen konnte, lief, doch nun mit Winterzeit. Da mache ich mich jetzt nicht verrückt, bald kommt sie ja wieder. Doch dieses immer und immer wieder auf die Uhr zu schauen, und kein Zeiger drehte sich, dies machte mich echt fertig. ![]() Dann konnte es losgehen. Kontrastmittel wurden gespritzt, Augentropfen verabreicht und untersucht, gescannt, durchleuchtet, geblitzdingst (es ist tatsächlich so, dass man ins Auge geblitzt wird und man sich automatisch an MiB erinnert fühlt. Hinterher sieht man alles Weiße/helle kurzzeitig in rosa) und noch so einiges mehr. ![]() ![]() Jetzt komme ich zum eigentlichen Grund dieses Berichtes. Denn alles läuft darauf hinaus, dass man bei mir, erst rechts, dann links, die Linsen tauschen muss. ![]() Davon möchte ich kurz berichten. Nach meinem Dienst, und vielen Dank an meine Chefin, welche sehr früh da war, damit ich gehen konnte, bin ich direkt ins Heidberg gefahren. Nur ein paar Stationen mit dem Bus. Am Abend vorher musste ich noch anrufen und meinen OP-Termin erfahren, 08:30 Uhr. Patientenaufnahme im KH und dann zur Station, wo dann auch die Augen-OP stattfinden soll. Das Armband, mit Namen und relevanten Daten inklusive Strichcode, wurde an dem Arm angebracht, auf welcher Seite das Auge operiert werden soll. Auch wurde die richtige Seite mit einem X markiert. ![]() Obwohl ich am/im Auge operiert wurde, durfte ich bis auf die Boxer & Socken alles ausziehen, Uhr, Armschmuck & Brille und alles Zeugs kam in eine verschließbare Box, welche mir später auf mein Zimmer gebracht werden soll. Nebenher hatte ich natürlich Bammel. Dies kriegst Du bei mir auch nicht raus. Mit Haarnetz (fand ich witzig), Fußüberzieher, dieses halboffene OP-Hemd und im Rollstuhl, mit über gelegter Decke, damit man nicht friert, wurde ich erst in den Vorbereitungsraum gefahren. Dort wurde ich von einer Narkoseärztin befragt, nochmals aufgeklärt und dann in den eigentlichen Narkose-/Vorbereitungsraum gefahren und flachgelegt. Dann wurde ich etwas ruhig gestellt, Pulsmesser an den Finger und noch so Überwachungssachen. Tuch über den Kopf und dann wurde auch wieder das rechte Auge getropft, betäubt und für die OP vorbereitet. In diesem Vorbereitungsraum wurden, mit mir, insgesamt drei Leute vorbereitet. Irre. Die OP, also eigene Linse raus, neue künstliche Linse rein, dazu setzen von zwei Stents zum Regulieren bzw. Mindern des Augendrucks, dauerte so ca. 30 Minuten. Dabei war ich bei vollem Bewusstsein, konnte mit dem Arzt und der Schwester reden und scherzen. Nachdem es nun überstanden war, wurde ich in diesem Transportrollstuhl durchs Haus auf meine Station gefahren. Dort durfte ich mir mein Bett noch aussuchen, da ich der Erste im Zimmer war. Doch wo war meine Box? So sah ich erst mal aus wie hier: ![]() ![]() Es ist eine hohle Plastikschale, welche das Auge schützen soll, damit nichts hineinkommt und ich mich auch nicht am/im Auge kratze/reibe. Dass es juckte, kannst du dir sicher gut vorstellen. Da ich gut in der Zeit war, gab es noch ein Brötchen und Kaffee. Bei der Aufnahme hat man auch mein Essenswunsch abgefragt. Fisch, weil Freitag und für Samstag Hühnerfrikassee, welches ich schon kannte und echt lecker ist. Dies wollte ich wieder. Zum Frühstück zwei Brötchen, zum Abendessen Brot, da waren nur die Beilagen variabel. Hier mal die Auswahl an Breakfast, Lunch & Dinner for Champions. Knapp vor dem Lunch kam dann meine Box. Endlich raus aus dem OP-Hemd. Dann habe ich mich eingerichtet und nachmittags gabs Kaffee. Gar nicht mal so schlecht. Kurz nach dem Dinner schaute ich etwas Fußball. Heute spielte ja der FCSP. Im zur Loungeposition verstellten Bett liegen, Fußball schauen und dabei leicht wegnicken. Dies kann ich echt gut. Hier hatte ich schon mal diese Position beschrieben: ![]()
Da ich es ja mit den Augen habe, nicht mit den Beinen, konnte ich etwas durchs Haus gehen. So sah ich dann auch gleich dies hier, und mir schwante böses. ![]() Doch es gehört zu den stattfindenden Baumaßnahmen, hoffe ich. Dann bin ich in die Cafeteria und tat etwas für mein Seelenheil. ![]() Käsekuchen & Blaubeermuffin. Derbe lecker. Und dies habe ich echt gebraucht. Dann lief noch Bayern auf Schalke. Die Buli am Nachmittag hatte ich mir ja auch schon angesehen. ![]() Hier lief noch der BVB bei der TSG. Das Dinner war ja auch nur Brot, Wurst & Käse, Gemüse. Tee alleine macht ja auch nicht wirklich glücklich. So bin ich dann noch mal raus, ins Schweinske. Strategisch sehr gut gelesen. Genau gegenüber des Heidberg KH.
Weiter ging es noch mit etwas TV, schnarchen und Augentropfen, Augendruck messen und Oberarztvisite, welcher mich auch operiert hatte. Man kennt sich ja über die Jahre. Dann gab es noch ein Breakfast, die Entlassungspapiere, welche ich auch meinem Augenarzt vorlegen musste. Sonntagvormittag dann heim, kurz beim Bäcker etwas gekauft und den Tag mit Fußball & Baseball verbracht. Es gab auch wieder richtiges Bier. ![]() So sah es dann noch aus: ![]() Obwohl das Essen im KH recht gut war, dachte ich mir, dass ich mich auch mal belohnen könnte. So war dann Montag mein DinnerForChampions: Herr Jens Mitte Oktober kommt dann das linke Auge an die Reihe. |