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Ju
ei, ei, ei, ei, eierlikör
16.06.2019 07:08

ja, ich habe etwas geschlafen. relativ gut sogar. dass ich für nachts schlafen nicht geeignet bin, dies weiß ich. habe mich seit 1995 daran gewöhnt. und wach wurde ich nicht durch lärm und krach, mal vom frühzeitigen vorgelgezwitscher abgesehen. ich dachte ja, seit ich granufink nehme, oder sollte ich es nehmen und habe es nur vergessen weil ich alt & vergesslich bin? egal. immer wenn ich mal (und dieser ausdruck wird leider irgendwann nicht mehr in unserem sprachgebrauch auftauchen) austreten war (wasser abschlagen gehört auch zu den vergessenen worten), brauchte ich lange um überhaupt aufzustehen und dann noch länger um vom bett ins bad zu kommen. das wort der zeitlichen verzögerung heißt: schmerzen! und tatsächlich waren es weniger muskuläre probleme, welche mich sehr alt wirken ließen, es waren die wunden an den füßen, teils offen/aufgescheuert und teils mit wallnussgroßen blasen. an den fersen. unter den zehen. einfach überall. ich sah aus wie ein aussätziger. und so begann der samstag. ach ja, und ich habe es immer noch rechtzeitig ins bad geschafft.

beim frühstück, 08:37 uhr täglich, war ich aber nicht der einzige angeknockte, wobei aber der einzige mit wunden. egal. und so war die tagesplanung relativ schnell abgeschlossen. knobi ging zur apotheke und ich schrieb etwas auf diesem blog. der junge und der konsolenhocker sind ein wenig raus gegangen. wollten klettern/bouldern und ein wenig die gegend erkunden. ich weiß, dass sie einen biergarten gefunden haben, welcher sogar offen hatte, dann das sporthotel, welches wir morgen aufsuchen wollten und auch so ein wenig die zeit an der frischen luft vertrieben haben. die beiden waren auch bei der schanzenanlage im kanzlersgrund.

am nachmittag trafen wir uns wieder und wir sind in den ort und saßen gemütlich, unweit des haus des gastes,  an diesem platz.

saßen auf einer bank und hatten tiefsinnige und weltbewegende gespräche. so zum beispiel, welche der beiden sorten eierlikör, welche wir mit hatten, wohl am besten schmeckt. vorzüge und nebenwirkungen eingeschlossen. mit einem hauch von six-pack. dass es tiefsinnige und weltbewegende gespäche waren, zeigte sich daran, dass wir zwar eine box dabei hatten, aber niemand auf die idee kam musik aus selbiger zu hören. naja, oder weil wir blöd waren und es vergessen hatten. such es dir aus.

dann ging es wieder zum konsum, ein paar sachen kaufen und zum hotel. gleich mal gefragt, ob wir im kaminzimmer die auslosung sehen können. hat der chef gleich mal die glotze angemacht. dazu gabs etwas zu trinken und die erleichterung bei jedem gegner, dem wir nicht zugelost wurden. leider aber, du kennst dich ja aus, müssen wir am ende doch gegen ein team spielen. so wars dann eben der vfb.

und nein, ich denke nicht, dass es ein wunder geben wird :-D.

und dann ging es zum abendessen. du weißt schon, salat, suppe, kassler mit sauerkraut und kein dessert, dafür alkoholfreies weizenbier. dem erfinder selbigen sei auf ewig gedankt. und wer bei der apoldaer brauerei auf diese idee kam, dem soll man ein denkmal setzen.

später saßen wir noch im kaminzimmer, der junge hat sich dann schon verabschiedet und so saßen wir drei noch eine zeitlang rum, quatschten und tranken bier und rennsteigtropfen. und die rentner spielen wirder auf ihrer gitarre und sangen. kurz nach 10 ging dann jeder auf sein zimmer. für mich gab es noch etwas zu lesen und dann irgendwann mal war ich eingeschlafen.

jens

its a rainy day

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