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shabu shabu
04.12.2019 14:01

heute waren wir mal wieder zusammen essen. ist ja auch immer schwierig einen gemeinsamen termin zu finden. ich war drei wochen auf achse und immer nur eine nacht in tokyo. und die anderen müssen ja auch arbeiten, und demzufolge am nächsten morgen ja auch wieder aufstehen. und so trafen wir uns (mrs. sauri & mr. kuske) am riddle, welches heute zu hatte, weswegen wir ja auch zuammen essen gehen konnten. in ikebukuro war schon mrs. fumiko und mr. arai kam noch hinzu. ab 19:30 uhr war unser tisch "freigeschaltet".

und was sollte es geben? genau, shabu shabu. eine art fondue mit zwei heißer brühen, rind und geflügel, und gemüse, gewürzen, kleinen schälchen mit irgendwelchen leckerein und fleisch.

die brühe wird mit gewürzen und gemüse erhitzt bzw zum kochen gebracht. man hat kleine schälchen vor sich, mit soja sauce und auch mit einem aufgeschlagenem ei. wußte ich gar nicht, wie man es essen sollte, wenn nicht trinken like rocky. nebenher kann man bohnen essen, dann, was ich erst dachte es sind oliven, waren wachteleier, welche man in soja sauce eingelegt hatte. dann ein paar sachen, die ich undefinierbar fand und nicht gegessen habe. und wenn dann die brühe schön heiß ist, dann taucht man sein fleisch hinein, es macht dann ein geräusch welches klingt wie shabu shabu. so jedenfalls die legende. ich habe nix gehört. aber lecker war es definitiv. das schwein hat man dann in soja sauce getunkt bevor man es gegessen hatte. beim rind dann im aufgeschlagenen ei.

natürlich gab es nicht nur schwein und rind. auch geflügel gab es, gyoza, sogar miniwiener, gemüse, pilze usw.. und reichlich bier gabs natürlich ebenso.

am ende, wenn fast alles weggeputzt wurde, gibt es nudeln, reis, auch kartoffeln und noch mal etwas gemüse. dann wird, nacheinander, also erst die nudeln, dann später der reis, in die brühe getan und man packt sich etwas in die schälchen und hat dann so eine art eintopf. es wird alles verbraucht und am ende bleibt ganz wenig brühe übrig. doch sieh selbst:

wir waren dort nur am essen. über 2,5 h nur rumfuttern. ich war satt ohne ende. die anderen vier aßen noch dessert, da ging bei mir gar nichts mehr. selbst für "nur des appetits wegen" ging nichts mehr. es müssen so an die 25 schalen fleisch gewesen sein. also mind. 5 pro person. und dies ist nur die einfache schätzung. dazu nudeln, gemüse und so weiter. dies war echt magenfüllend. und die bezahlung? alles in einen topf, also gesamt / 5 und fertig. da kommt niemand auf die idee zu sagen *ich habe aber ein bier weniger getrunken* oder so was in der art. ich glaube, dies würde auch nie passieren.

ein ähnliches essen/trinken/wohlfühlen hatte ich mit knobi im flammen restaurant. und ich merke gerade, wir sollten es unbedingt wiederholen :-D.

und ich war eigentlicb schon gedanklich auf dem heimweg, heiß es noch mal eben eine weinbar aufzusuchen.

dann eben in die weinbar.

und ich mag diesen style. weil es im keller liegt, sieht man über sich die rohre usw.. schön so belassen statt mit einer decke zu verunzieren.

die weinkarte.

der wein der wahl.

und dann, in japan nicht unüblich, gibt es unbestellt, noch etwas zu essen. und der gast hat es zu zahlen, ob er ißt oder nicht. ich kannte es ja schon, aber bin dennoch öfter mal überrascht. es nennt sich o-tōshi (お通し). ich glaube an die theorie des mindestumsatz. es ergibt auch sinn. gerade in zeiten, wo hipster trendig bei einer amerikanischen kaffeebude bei einem pappbecher mit namen drauf, sie dort stundenlang sitzen, weil es free wifi gibt. egal, ich trink da nicht meinen kaffee. wenn ich eine zeit der entspannung, des wohlfühlens und der ruhe haben möchte, da gehe ich ins riddel und bekomme meinen kaffee auch nicht im pappbecher.

und dies stand dann bei uns auf dem tisch.

weißbrot mit einer paste mit anchovis.

schinkenplatte.

es gab dann wohl noch etwas, aber ich hatte eh keinen hunger und habe ein glas wein getrunken und dann ein bier. ich fühlte mich auch so rundum wohl.

jens

der ÖPNV in japan
auftragen. polieren.

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